Flügeln oder überflügelt werden

14. September 2018

CDU-Antrag umgesetzt: Sulzbach mit Sitz und Stimme bei der RTW-Planungsgesellschaft

Der unsere Gemeinde Sulzbach betreffende Mittelabschnitt der RTW ist das zentrale Element der RTW-Planung. Im nächsten Jahr wird für diesen Abschnitt das Planfeststellungsverfahren beginnen.

Als Gesellschafter sind bereits unsere Nachbargemeinden Eschborn und Schwalbach an den Planungen zur künftigen Streckenführung beteiligt. Deshalb besteht die Gefahr, dass Sulzbach ohne eine direkte Bahnverbindung zum Frankfurter Flughafen in absehbarer Zeit von seinen Nachbarkommunen im Wettbewerb um attraktive Gewerbesteuerzahler und qualifizierte Arbeitsplätze abgehängt wird.

Diskutiert wird eine sogenannte „Flügelung“ am Haltepunkt Sossenheim, von wo aus der aus Sulzbach/Bad Soden kommende Teilzug an den aus Bad Homburg kommenden Zug angehängt und in Richtung Industriepark Hoechst/ Flughafen weiterfahren soll. In Gegenrichtung soll ein vom Flughafen kommender Teilzug am Haltepunkt Sossenheim entkoppelt werden und in Richtung Sulzbach/ Bad Soden weiterfahren.

Die CDU machte in der entscheidenden Sitzung der Gemeindevertretung am 23. August klar, dass es für die Gemeinde Sulzbach höchste Zeit ist, selbst mit Sitz und Stimme in der RTW-Gesellschafterversammlung dafür zu sorgen, dass die Züge aus Sulzbach an die künftige RTW-Verbindung zum Flughafen angehängt werden. Die Chancen und Risiken des Beitritts zur RTW-Planungsgesellschaft brachte Ralf Timmermann für die CDU-Fraktion auf den Punkt: „Flügeln oder überflügelt werden!“

Neben der Sicherstellung des geflügelten Verkehrs in Richtung Sulzbach verbindet die CDU mit dem RTW-Beitritt auch ihre Forderung nach einem zusätzlichen Haltepunkt der Bahn am Oberliederbacher Weg.

Foto: DCU Gemeindeverband Sulzbach / Stefan Uhrig